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Fiebermessen am Flughafen – das Infrarot Thermometer macht es möglich

Wer nach Asien reist, muss sich bei der Ankunft am Flughafen nicht nur um den Zoll und sein Gepäck kümmern. Mitarbeiter der Gesundheitsbehörde warten schon auf die Reisenden aus aller Welt, um bei ihnen Fieber zu messen. Das geschieht mit der Hilfe eines Infrarot Thermometers, denn das Fiebermessen am Flughafen dient der Seuchenprävention. Alle, die nach China oder Japan reisen, dürfen erst dann ihre Reise fortsetzen, wenn feststeht, dass sie kein Fieber haben. Ist das Fiebermessen am Flughafen positiv, dann heißt erst einmal in Quarantäne.

Krankheiten nicht ins Land lassen

Fiebermessen am Flughafen - das Infrarot Thermometer macht es möglich

@ depositphotos.com / AnastasiiaUsolceva

„Border Screening“ nennt sich das Fiebermessen am Flughafen mit modernen Infrarot Thermometern und Wärmebildkameras. Das Infrarot Thermometer macht das Fiebermessen am Flughafen ohne einen direkten Kontakt zum Reisenden möglich. Das Ziel dieser Aktionen ist klar: China und andere asiatische Länder wollen verhindern, dass mit den Besuchern gefährlichen Krankheiten ins Land kommen. Potenziell gefährliche Reisende, die einen Infekt mitbringen, isolieren die Gesundheitsbehörden sofort und behandeln nach Möglichkeit die jeweilige Krankheit. Das kann ein einfacher grippaler Infekt sein, aber auch Ebola ist nach Meinung der chinesischen Behörden durchaus möglich. Für die Bürger sind diese Maßnahmen ein gutes Zeichen, denn sie suggerieren, dass der Staat alles macht, um sie zu schützen.

Das erfolgreiche Fiebermessen am Flughafen

Wie erfolgreich das Fiebermessen am Flughafen ist, zeigen die Gesundheitskontrollen an den Airports in Australien im Jahre 2009. Damals reiste eine Grippe-Pandemie um die Welt und an den Flughäfen in Australien wurden bei den Besuchern mit einem modernen Infrarot Thermometer Fieber gemessen. Zudem mussten diejenigen, die ins Land einreisen wollten, Fragebögen ausfüllen, um die Gefahr einzudämmen. Im selben Jahr war das Grippevirus H1N1 weltweit ein großes Thema. Daher entschloss sich China, seine Gesundheitsbehörden zu alarmieren und bei den ankommenden Reisenden Fieber zu messen. Genützt hat diese Maßnahme leider nicht allzu viel, denn die Grippe hatte in nur wenigen Wochen viele asiatische Länder fest im Griff.

Warum das Fiebermessen am Flughafen nicht immer sinnvoll ist

Menschen, die sich mit Grippe infiziert haben, sind bereits während der Inkubationszeit ansteckend. In dieser Zeit spüren sie aber noch keine Anzeichen, dass sie krank sind. Hat ein Reisender am Flughafen noch kein Fieber, heißt das noch lange nicht, dass er nicht an Grippe erkrankt ist. Etwas besser sieht es bei einer SARS-Erkrankung aus. In der Inkubationszeit gibt es bei SARS noch keine Ausschüttung der Viren. Die Patienten haben jedoch sehr hohes Fieber. Wer also an SARS erkrankt ist und nicht einreisen darf, der verhindert effektiv eine Pandemie. Trotzdem sind Gesundheitsexperten nicht von der Messmethode am Flughafen mit dem Infrarot Thermometer überzeugt. Von 100 Verdächtigen, die bei der Einreise tatsächlich eine erhöhte Temperatur hatten, erkrankten nur zwei an Grippe.

Das Fiebermessen am Flughafen in vielen asiatischen Ländern ist lediglich ein Versuch, eine Pandemie im Land effektiv zu verhindern. Ob das wirklich wie geplant möglich ist, wird von Ärzten in Europa bezweifelt. So gab es in Singapur 116 Besucher aus dem Ausland, die an einer Grippe erkrankt waren. Nur 15 dieser Patienten hatten bei einer Einreise Fieber, die restlichen Grippepatienten zeigten keine Auffälligkeiten.

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