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Worauf sollte man bei einem Infrarot-Thermometer achten?

Worauf sollte man bei einem Infrarot-Thermometer achten?

Kleines Gerät, viele Features – doch welche benötigt man wirklich?

Infrarot-Thermometer werden in den verschiedensten Bereichen genutzt – in der Medizin, von Privatleuten, in der Industrie und in der Wissenschaft. Es ist daher nicht verwunderlich, dass es nicht „das eine“ Messgerät gibt, das allen Ansprüchen gleichermaßen genügt.

Viel mehr muss man sich vor dem Kauf bewusst werden, was man mit dem IR-Thermometer später vorhat. Möchte man lediglich die Wärmedämmung des Eigenheims überprüfen? Möchte man mit dem Gerät Fieber messen? Oder soll es in der Industrie zum Einsatz kommen?

Aus diesem Grund haben wir im Folgenden eine Liste der wichtigsten Faktoren zusammengestellt, auf die Sie beim Kauf eines Infrarot-Thermometers achten sollten.

Die wichtigsten Features eines IR-Thermometers

  • Messbereich der Temperaturerfassung
    Bevor man sich ein Infrarot-Thermometer zulegt, sollte man sich darüber Gedanken machen, wie hoch bzw. niedrig die Temperaturen voraussichtlich sein werden, die man später mit dem Gerät messen möchte. Der Messbereich des IR-Thermometers sollte sich dementsprechend natürlich mit dem Vorhaben decken.
  • Genauigkeit der Messung
    Alle Zusatzfunktionen bringen nichts, wenn die Messungen mit dem Pyrometer ungenau sind. Man sollte deshalb vorher abklären, wie hoch die Genauigkeit des gewünschten Gerätes mindestens sein sollte. Möchte man lediglich einen Temperaturtrend erkennen oder benötigt man präzise Ergebnisse?
  • Optische Auflösung
    IR-Thermometer messen die Temperatur eines bestimmten Punktes mit Hilfe von sogenannten Messflecken. Je größer der Abstand zum Objekt wird, desto größer wird auch der Messfleck. Qualitativ hochwertige Infrarot-Thermometer sind mit besseren Linsensystemen ausgestattet, sodass man auch bei größeren Abständen noch vernünftige Ergebnisse erhält. Qualitativ minderwertige Messgeräte werden bei größeren Abständen sehr ungenau.
  • Einstellungsmöglichkeiten
    Bei hochwertigen Infrarot-Thermometern lassen sich zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten modifizieren, wie beispielsweise die Oberflächenart und der Emissionsgrad des jeweiligen Materials. Bei der Einstellung der Oberflächenart muss man auf den sogenannten K-Wert achten, der den Wärmedurchgangskoeffizienten darstellt. Je kleiner der K-Wert ist, desto besser ist auch die Wärmedämmung.
    Das ist bei privaten Anwendungszwecken meist nicht von Nöten und macht nur dann Sinn, wenn man exakte Werte benötigt.
  • Hintergrundbeleuchtung
    Die Hintergrundbeleuchtung ist für die Funktionsweise des Gerätes zwar unwichtig, kann in dunkleren Messumgebungen allerdings extrem nützlich sein.
  • Zeit pro Messung
    Messungen mit Infrarot-Thermometern lassen sich grundsätzlich recht schnell durchführen. Die verschiedenen Geräte schwanken dabei zwischen wenigen Mikrosekunden bis hin zu maximal einer ganzen Sekunde. Hier gilt natürlich: Je schneller die Messung vonstattengeht, desto besser ist das IR-Thermometer. Eine sehr geringe Messzeit ist vor allem dann wichtig, wenn man innerhalb von kürzester Zeit viele Messungen vornehmen möchte.
  • Medizinproduktrichtlinie erfüllt?
    Wenn das IR-Thermometer zu medizinischen Zwecken verwendet werden soll, sollte man darauf achten, dass es den europäischen Medizinproduktrichtlinien entspricht. Nur so lässt sich die medizinisch-technische Leistungsfähigkeit überprüfen.
  • Sonstige Benutzerfreundlichkeit
    Zuletzt sollte man darauf achten, dass man das Infrarot-Thermometer der Wahl problemlos bedienen kann. Befinden sich alle Knöpfe an der gewünschten Position? Kann man das Gerät angenehm in den Händen halten? Erfolgt die Messung ohne Umschweifen auf Knopfdruck?

Wenn Sie diese Faktoren im Hinterkopf behalten,…

… dann werden Sie Ihren Kauf nicht bereuen. Lassen Sie sich Zeit bei der Auswahl und vergleichen Sie in Ruhe die Infrarot-Thermometer, die für Sie in Frage kommen.

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